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Deutsche Botschaft Prag 1989

DDR-Flüchtlinge in der Botschaft 1989

David Deutsche Botschaft in Prag

David – Deutsche Botschaft in Prag

1989 wurde das Palais Lobkowicz zu einem Ort deutscherund europäischerGeschichte, als für Tausende von Bürgern der damaligen DDR nach wochenlangem Warten auf dem Botschaftsgelände die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland möglich wurde. Zeitweise hielten sich bis zu 4000 Flüchtlinge auf dem Botschaftsgelände auf.

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Nach langwierigen Verhandlungen konnte der damalige Bundesaussenminister Hans-Dietrich Genscher am 30. September 1989 den im Garten des Palais Lobkowicz ausharrenden Menschen verkünden, dass ihre Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden war.

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Im Spätsommer 1989 wählen immer mehr DDR-Bürger die westdeutsche Botschaft in Prag als Weg in die Freiheit. Die Polizei der noch-sozialistischen Tschechoslowakei schaut weg. Der Garten der Botschaft wird zum Asyl für Tausende. Bundesaußenminister Genscher trifft seinen DDR-Kollegen Fischer. Noch will Ost-Berlin, dass die Flüchtlinge erst einmal zurückkehren, doch längst ist die DDR nicht mehr Herr der Entwicklung.

Deutsche Botschaft Prag
Vlašská 19
118 01 PRAG 1 (Malá Strana)

Video: 1 1989: Die Botschaft von Prag

Video: 2

Jubiläumsjahr 2014: 25 Jahre seit Herbst 1989

2014 feierte die Deutsche Botschaft Prag das 25jährige Jubiläum der Ausreise der DDR-Flüchtlinge über die Botschaft in die Bundesrepublik. An den Feierlichkeiten nahmen u.a. Bundesminister Frank-Walter Steinmeier, ehemalige Bundesminister Hans-Dietrich Genscher und Rudolf Seiters sowie 150 damalige Flüchtlinge und viele Gäste teil. Eine Sternfahrt mit Trabbis und weiteren historischen Fahrzeugen am 29. September symbolisierte die Reise von vielen Tausenden DDR-Bürgern über die Prager Botschaft in die Freiheit.

David Deutsche _Botschaft in Prag

Deutsche _Botschaft in Prag

Karlsbrücke

Die älteste Prager Brücke entstand an der Stelle der Judith-Brücke, die 1342 durch ein Hochwasser zerstört worden ist. Die Steinbrücke oder Pragerbrücke, die seit dem Jahre 1870 Karlsbrücke genannt wird, wurde 1357 von Karl IV. gegründet und 1402 fertiggestellt. Die Brücke ist aus Sandsteinquadraten erbaut und auf beiden Seiten mit Türmen befestigt (Kleinseitner Brückenturm, Altstädter Brückenturm). Von 1683 bis 1928 wurden auf den Brückenpfeilern 30 Heiligenskulpturen aufgestellt, von denen die bekannteste jene des Hl. Jan Nepomuk (M. Braun, F. M. Brokoff u. a.) ist.

Karlsbrücke (Karlův most), Karlův most, Praha 1 – Staré Město / Malá Strana

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Vorgänger der Karlsbrücke An der Brückenstelle war zuerst ein Übergang über gebundene Holzblöcke, so genannte Schwellen. Im 10. Jahrhundert wird bereits eine Holzbrücke erwähnt, die aber von jedem etwas höheren Wasser gefährdet wurde, deshalb ließ Vladislaus II um 1170 die Judith – Steinbrücke bauen. Diese erfüllte ihre Funktion bis zum Jahr 1342, in dem er vom Hochwasser zerstört wurde. Die Brücke verdankte der ausgebildeten und energischen Ehefrau Vladislaus Judith von Thüringen nicht nur den Namen, sondern sie hat sich um ihre Entstehung an sich sehr verdient gemacht. Bis zur heutigen Zeit erhielt sich von der Brücke das romanische Relief im Innenraum des kleineren Kleinseitner Brückenturms (es bildet eine sitzende Figur ab, wahrscheinlich einen Herrscher, der einem Knienden eine Urkunde überreicht – es bestehen verschiedene Meinungen, um was für Personen und was für ein Ereignis es sich hätte handeln können). Im hervorgehobenen Eckenrisalit des Kreuzherrenklosters ist der Altstädter Brückenturm aus dem 13. Jahrhundert verbaut und unter der Frontseite des Klosters erhielt sich der Altstädter Randbogen (in der heutigen Galerie). Weitere Bogenreste gibt es in Kellern mehrerer Häuser in der U Lužického semináře Straße (Zum Lausitz-Seminar-Straße). Der heutzutage in der Altstädter Quaiwand befindliche Bradáč-Kopf war ursprünglich auch auf der Judith-Brücke, offenbar am ersten Altstädter Bogen, und diente als Wasserstandsanzeiger. Wie das romanische Brückenpflaster ausgesehen hat, kann man an der St. Wenzel Rebsäule an der Ecke der St. Franziskus Kirche sehen.

Karlsbrücke (Steinbrücke, Prager Brücke) (der Name Karlsbrücke hat sich erst um 1870 aufgrund des früheren Anlasses von K.H. Borovský eingelebt) ist die älteste erhaltene Prager Brücke. Den Grundstein hat Karl VI. am 9.7.1357 um 5:31 Uhr morgens gelegt und dieses Datum und diese Uhrzeit wurden nicht durch Zufall gewählt. Wenn man die Zahlen auf folgende Art einträgt – 1 3 5 7 (Jahr) 9 (Tag) 7 (Monat) 5 3 1 (Uhrzeit), bekommt man eine auf- und absteigende Skala mit dem Gipfel 9:

……. 9

……7.. 7

….5 ….. 5

..3 ……… 3

1 …………. 1

Ähnliche magische Zusammenhänge betreffend die Karlsbrücke gibt es mehrere und in der Gegenwart kann man sie im Film kennen lernen, der im Altstädter Brückenturm projiziert wird. Mit dem Baumanagement wurde Peter Parler beauftragt, die Brücke wurde aber erst nach seinem Tode Anfang des 15. Jahrhunderts restlos fertig gestellt; sie besteht aus Sandsteinquadern, ist 515, 76 m lang, 9,5 m breit (sie gehörte zu den mächtigsten Brückenbauten ihrer Zeit), sie wird von 16 Bögen ungleicher Spannweite von 16,62 bis 23,38 getragen. Einige male wurde sie durch Hochwasser angeschlagen, u.a. in den Jahren 1432 (5 Pfeile niedergerissen), 1784 und vor allem im Jahre 1890, als aufgeschwemmtes Holz vom Moldau-Oberlauf 2 Pfeiler und 3 Gewölbe niederriss. Im Jahre 1723 wurde die Brücke mit Öllaternen beleuchtet. Die Kampa-Treppe wurde anstelle der aus dem Jahr 1785 stammenden Alttreppe im Jahre 1844 erbaut. Ausgetretene Gehsteige auf den Brückenseiten wurden 1833 durch Gehsteige aus Eisenplatten ersetzt, die mit Kerben gegen Ausrutschen versehen wurden.

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Verkehr auf der Karlsbrücke Seit 1883 fuhr auf der Brücke die Pferdestraßenbahn, die 1905 durch die elektrische Bahn ersetzt wurde. Damit die Oberleitung der Bahn den künstlerischen Eindruck der Brücke nicht stört, ließ sich František Křižík eine spezielle Brückenbalkenleitung einfallen. Schwere Wagen haben aber der Brücke erhebliche Erschütterungen zugezogen, deshalb wurden sie im Jahre 1908 durch Omnibusse ersetzt. Diese wirkten sich auf die Brücke aber auch nicht ideal aus, deshalb wurde der Verkehr im kommenden Jahr unterbrochen und erst 1932 durch die Nutzung der bereiften Omnibusse wiederhergestellt. Der öffentliche Verkehr funktionierte hier bis zum Zweiten Weltkrieg, der Automobilverkehr ging hier 1965 ganz zu Ende.

Altstädter Brückenturm Genauso wie die Brücke auch der Altstädter Turm wurde von der Parler-Hütte gebaut; der Unterteil entstand noch während des Lebens von Karl IV., das heißt, dass seine sitzende Skulptur, die einen Bestandteil der Ausschmückung bildet, über eine wirkliche Herrschergestalt verfügt. Die andere sitzende Figur ist Wenzel IV., zwischen ihnen steht St. Veit – der Brückenschirmherr. Im Oberteil, der die himmlische Sphäre darstellt, sind St. Prokop und St. Sigismund. Eine reichhaltige Skulpturausschmückung gab es ursprünglich auch von der zur Kleinseite gewandten Seite, sie wurde aber bei der erfolglosen Belagerung der Brücke durch Schweden im Jahre 1648 vernichtet (daran erinnert die Aufschrift an der Gedenktafel von B. Spinetti). Es wurde hier auch im Jahre 1420 gekämpft, als Hussiten im Wendejahr 1848 auf die Kleinseite hierdurch gezogen sind. Seit 1621 waren hier der Warnung halber mehrere Jahre Körbe mit Köpfen von 12 Herren aufgehängt, die am Altstädter Ring enthauptet wurden. (für mehr Details siehe selbstständiges Dokument)

Kleinseitner Brückentürme Der kleinere Turm bildete einen Bestandteil bereits von der Judith-Brücke. Die heutige Renaissancegestalt stammt aus dem Jahr 1591, als er nach einem Brand gesenkt und umgebaut wurde. Der größere Turm wurde anstelle des älteren Vorgängers in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts unter der Regierung von Georg von Podiebrad erbaut. Das Zwischenturmtor entstand Anfang des 15. Jahrhunderts. (für mehr Details siehe selbstständiges Dokument)

Statuengruppen Auf dem Geländer sind 30 Statuen und Statuengruppen verteilt, die meisten stammen aus dem Zeitraum 1706 – 14. Im 14. Jahrhundert wurde hier das ersteKreuz angebracht, vor 1503 wurde hier auch die Statue von Brunswick (Braunschweig)aufgestellt, von der nur der Sockel überliefert ist, der heute im Lapidarium des Volksmuseums untergebracht ist. An der ursprünglichen Stelle befindet sich die Replik von Ludvík Šimek, der ebenfalls die Ritterfigur schuf. Die älteste bis heute im Originalaussehen erhaltene und auf ihrem Platz stehende Statue ist St. Johann von Nepomuk aus dem Jahr 1683, als letzte wurde hier die Statuengruppe St. Kyrill und Methodius im Jahre 1928 platziert. Statuen und Statuengruppen, die später durch Hochwasser oder Witterungseinflüsse vernichtet oder beschädigt wurden, wurden durch Kopien der zeitgenössischen Künstler ersetzt und die Originale z.B. im Lapidarium des Volksmuseums oder im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht. Die meisten von ihnen sind aus Sandstein, der Heilige Philipp Benitius ist aus Marmor und das Heilige Kreuz (Kalvarienberg) und Johann von Nepomuk sind aus Bronze.

In Richtung vom Altstädter Brückenturm auf die Kleinseite LINKS befinden sich folgende Statuen:

St. Ivo (eine der slawischen Formen des Namens Johannes) Sv. Ivo – der Autor heißt Matthias Bernard Braun auf Bestellung der Jurafakultät (1711); auf der Brücke steht eine Kopie aus dem Jahr 1908 von František Hergesel Junior, das Original ist im Lapidarium des Volksmuseums untergebracht. St. Ivo ist der Schirmherr der Juristen; eine Witwe mit Kindern schaut zum Heiligen auf, der sich der Betroffenen vor Gericht angenommen hat. Rechts mit Schwert und gebundenen Augen ist die Gerechtigkeit.

St. Barbara, Margarete und Elisabeth – Autor Johann Brokoff mit einem großen Anteil seines Sohnes Ferdinand Maximilian (1707). In der Mitte der Statuengruppe ist Barbara, rechts Margarete und links Elisabeth. Die Statuengruppe der “heiligen Jungfrauen” finanzierte der kaiserliche Rat Johann Wenzel von Obytetz (St. Barbara sollte ihn vor dem plötzlichen Tode schützen). Sein Zeichen steht auf dem Sockel unter Margarete, unter Elisabeth ist das Zeichen seiner Ehefrau. Auf der Brücke ist die Kopie zu sehen.

Pieta (Beweinung Christi) – Autor Emanuel Max (1859); klassische Darstellung – auf dem Schoß der Mutter verweilt Jesus, rechts ist Marie Magdalena, in der Mitte der Heilige Johann. Die Statuengruppe wurde von der Prager Gemeinde für das Geld von einer öffentlichen Sammlung bestellt. Im 15. Jahrhundert war hier die Passionssäule, seit 1695 die Pieta von Johann Brokoff, die 1848 von Schüssen beschädigt und 1859 auf den Hofplatz des Krankenhauses Unter Laurenziberg (Unter Petřín) verlagert wurde.

St. Joseph mit Jesus – Autor Joseph Max (1854); ursprünglich stand hier seit 1706 eine thematisch ähnliche Skulptur von Johann Brokoff, die aber durch eine Schießerei genauso wie die daneben stehende Pieta beschädigt und im Lapidarium des Volksmuseums untergebracht wurde. Max wurde mit der Statue vom Großhändler Joseph Bergmann beauftragt.

St. Franziskus Xaver – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1711); die Statuengruppe wird als wertvollste Arbeit Brokoffs auf der Brücke betrachtet, obwohl er sie nur mit 23 Jahren schuf. Wie er damals ausgesehen hat ist dem unter der Hand des Heiligen mit dem Kreuz stehenden jungen Mann abzusehen, dem er sein Aussehen verlieh. Den Unterteil der Statuengruppe bilden Figuren aus exotischen Ländern, Franziskus als Missionär tätig war – ein Chinese, ein Tatare, ein Mohr und ein Inder, die eine Platte mit stehendem St. Franziskus tragen. Vor ihm kniet ein Heidenfürst, der eben getauft wird. Diese Statuengruppe ähnlich wie die ursprünglich gegenüber stehende genauso monumentale Ignaz von Loyola Gruppe von demselben Autor stürzte beim Hochwasser im Jahre 1890 mit einem Brückenteil ins Wasser. Im Jahre 1913 wurde an der jeweiligen Stelle eine Kopie von Čeněk Vosmík aufgestellt, das Original befindet sich genauso wie die Reste der St. Ignaz Statuengruppe im Lapidarium des Volksmuseums. Beide Heiligen waren bedeutende Jesuiten, St. Ignaz gründete diesen Orden.

St. Christoph – Autor Emanuel Max (1857); ursprünglich stand hier ein Wachhäuschen, das bei der Überflutung 1784 auch mit Wachmännern ins Wasser gestürzt ist. Der kräftige Christoph stammte aus Kanaan. Er diente dem Gott damit, dass er Wanderer auf den Schultern zum gegenüberliegenden Ufer eines wilden Flüsschens übertrug. Eines Tages übertrug er den Christus selbst, der die Gestalt eines kleinen Kindes annahm – diese Erscheinung stellt eine Statuengruppe dar (der Name Christophoros bedeutet auf Griechisch “der, der den Christus trägt”). St. Christoph ist der Schirmherr von Reisenden, Matrosen, Seefahrern, er schützt vor Sturm und Wasser.

Heiliger Franz Borgia – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1710); die zentrale Figur des dritten Generals des Jesuitenordens, stammend aus der berühmten katalanischen Borgia-Familie, ist durch zwei seitlich asymmetrisch platzierte Engel vervollständigt, die Madonna- und Altarsakramentgemälde tragen. Im Sockelunterteil sind Attribute des Heiligen: Helm (er war früher Soldat), Krone (bevor er Priester wurde, war er Vizekönig Valencias) und Kardinalhut. Der Sockeloberteil trägt das Wappen des Burggrafen Franz Elias von Collet.

Heilige Ludmilla mit kleinem Wenzel – Autor Matthias Bernard Braun (nach 1720); ursprünglich stand hier die Statue des siegreichen St. Wenzel zwischen zwei Engeln von Ottavio Mosto aus den Jahren 1695 – 1701, die 1784 beim Hochwasser in die Moldau gestürzt ist. Sie wurde durch die ursprünglich auf der Burgrampe stehende Statue Brauns. Die Heilige Ludmilla hat in der linken Hand den Schleier, mit dem sie erwürgt wurde, mit der linken Hand zeigt sie in die Bibel, in der der kleine Wenzel lesen lernt. Auf dem Sockelrelief ist die Tötung Wenzels abgebildet. Der Torso der Statue von Mosto befindet sich im Lapidarium des Volksmuseums, einige deren Bestandteile konnten vom Flussboden der Moldau zuletzt im Jahre 2004 abgefischt werden. Auch das Original der Heiligen Ludmilla wurde in den Gorlice Saal auf Wyschehrad verlagert, auf der Brücke ist die Kopie von J. Kačer und M. Kačerová aus dem Jahr 1999.

St. Franz Serafin – Autor Emanuel Max (1855); auch an dieser Stelle stand die ursprüngliche Barockstatue eines Heiligen von Franz Preiss, heute steht sie vor der St. Joseph Kapuzinerkirche am Republikplatz. Die heutige Statuengruppe ließ Graf Franz Karl Liebstein von Kolowrat zum Gedenken an die Rettung von Franz Joseph I. beim Attentat im Jahre 1853 fertigen. Der Heilige Franz gründete den Franziskaner Bettelorden und stand auch bei der Geburt der Tradition des Weihnachtskrippenbaus (zum ersten Mal präsentiert zu Weihnachten 1233). In der Statuengruppe ist er in der typischen Ordenbekleidung in der Mitte zwischen zwei Engeln abgebildet.

St. Vinzenz Ferrero und St. Prokop – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1712); der aus der reichen in Valencia lebenden Familie Ferrero stammende Dominikaner Vinzenz bringt einen Toten im Sarg zum Bewusstsein und mit der gehobenen Hand vertreibt er den Teufel aus dem besessenen Menschen. Der böhmische und später auch tschechische Schirmherr, der Gründer und Abt des Sasau Klosters Prokop stoßt mit dem Stab den Satan weg. Auf dem Sockel gibt es drei Karyatiden – der Oberkörper eines Sarazenen und eines Juden, die vom Heiligen Vinzenz zum Christentum konvertiert wurden, und eines weinenden vom Heiligen Prokop gefesselten Dämons. Die Reliefe zeigen Letztes Gericht und Wie St. Prokop mit dem Teufel pflügt. Diese beiden Heiligen sollen 100 000 Sünder verbessert, für den katholischen Glauben tausende Sarazenen und Juden gewonnen, viele Tote wiederbelebt und unzählige Teufel gezähmt.

Brunswick – außerhalb einer Reihe von Statuen auf dem Sockel im Wasser, unter der Statuengruppe des Heiligen Vinzenz Ferrero und der Heiligen Prokop steht eine Ritterstatue mit einem gezückten Goldschwert in der rechten Hand, einem Wappen seitlich und einem Löwen am Bein. Sie wurde nach dem Fragment der Originalstatue des Ritters Roland aus dem 15. Jahrhundert in Kombination mit der eigenen Vorstellung des Bildhauers Ludvík Šimek (1884) ausgemeißelt. Die Statue, die Stadtkompetenzen symbolisierte, war am Ende des Dreißigjährigen Kriegs bei den kämpfen gegen Schweden auf der Karlsbrücke stark beschädigt. Ihr damaliger Torso und der überlieferte Originalsockel sind heutzutage im Lapidarium des Nationalmuseums im Messegelände untergebracht. Die altböhmische Brunswick-Legende erzählt, dass er sich in fremde Länder begab, sich das Recht auf einen aufgebesserten Wappen mit der Abbildung eines Löwen anstatt des bisherigen schwarzen Adlerweibchens. Einem Löwen ist er unterwegs wirklich begegnet und es gelang ihm, ihn vor einem neunköpfigen Drachen zu retten – seit damals hat er ihn treu begleitet. Brunswick war im Besitz eines Wunderschwerts, das der Sage nach auf seinen Wunsch die Köpfe der Feinde selbst abschlug. Nach seiner Rückkehr nach Hause hat er das Schwert auf der Karlsbrücke begraben – es soll es der Heilige Wenzel von der Stelle abholen, wo sein Pferd unterwegs zur Hilfeleistung dem böhmischen Lande mit seinem Huf den Boden auf der Brücke aufhackt. Das Schwert macht die Feinde kaputt und es wird in Böhmen für immer Ruhe herrschen. Bei der Reparatur der Karlsbrücke nach dem Hochwasser 1890 soll man im Brückenbalken tatsächlich ein großes korrodiertes Schwert entdeckt haben.

St. Nikolaus von Tolentino – Autor Hieronymus Kohl (einige Quellen erwähnen seinen Sohn Johann Friedrich) (1708); ein an der Wende vom 13. zum 14 Jahrhundert lebender Heiliger wurde durch seine Wunder und Heilung der Kranken berühmt. Mit 18 ist er dem Augustiner Orden beigetreten, war in der italienischen Stadt Tolentino tätig. Die Statue, die den Heiligen beim Brotüberreichen an Arme darstellt, entstand auf Bestellung der Augustiner von Heiligem Thomas. Auf der Brücke steht die Kopie vom Bildhauer Jan Jiřikovský aus dem Jahr 1969. Das Original ist im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht.

Heilige Luitgard von Tongeren bzw. St. Luitgards Traum – Autor Matthias Bernard Braun (1710); die erste bekannte Arbeit des Bildhauers und das künstlerisch hochwertigstes Werk der Karlsbrücke. Die Statuengruppe, deren Vorbild Berninis Sehen der Heiligen Theresia hätte sein können, finanzierte der Abt des Zisterzienserklosters in Plasy (Plaß) Eugen Tyttl. Das Original ist im Lapidarium des Nationalmuseums im Messegelände untergebracht. Die Kopie schufen J. Novák und B. Rak im Jahre 1995. Luitgard lebte an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Belgiens, sie war ein Mitglied des Zisterzienserordens; Nonne wurde sie aufgrund der Erscheinung Christi, der sie gerufen hat, um ihm zu folgen. Die letzten 12 Jahre ihres Lebens war sie blind und vor dem Tod ist ihr der gekreuzigte Jesus im Traum erschienen, hat sie umarmt und ihre Lippen zur Wunde an der Hüfte gedrückt. Dieses Ereignis stellt die Statuengruppe Brauns dar.

Heiliger Adalbert – Autor Johann Joseph Michael Brokoff – der ältere Brüder von Ferdinand Maximilian, der daran offenbar mitbeteiligt war (1709); die Statue im reichlich gefältelten Mantel steht auf einem Sockel mit Engeln und dem Wappen des Altstädter Schöffen – des Donators Marco Joanelli. Das Original ist im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht, auf der Brücke steht seit 1973 die Kopie der Bildhauer Vojtěch und Karel Hořínek. Der Slavnikide Adalbert war der zweite Prager Bischoff, er hat sich auch um die Gründung des Benediktinerklosters in Breunau (Břevnov) verdient gemacht. Die Abschlachtung seines Geschlechts durch Vrsovcen überlebte er nur deswegen, weil er sich zu diesem Zeitpunkt in Rom aufhielt. Nach der Rückkehr entschied er sich, als Missionär unter Ostseepreußen in Pommern tätig zu sein, wo er 997 den Märtyrertod starb. Er ist ein in ganz Mitteleuropa anerkannter Heiliger.

Hl. Johannes von Matha, Hl. Felix von Valois und Hl. Ivan – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1714); die monumentale Statuengruppe bestellte Franz Joseph Thun im Namen des Trinitarier Ordens, der im 12. Jahrhundert von den Heiligen Johann und Felix gegründet wurde und dessen Mission darin bestand, Christen von der Heidengefangenschaft loszukaufen. Am Felsen steht Hl. Johann mit aufgebrochenen Fesseln, neben ihm Hl. Felix, etwas niedriger der Wanderer Ivan, als Vertreter der Landesschirmherren. Im unteren Felsenbereich ist eine vergitterte Höhle mit gefangenen Christen, die von einem Hund und einem Türken mit einer Geißel und einem Säbel bewacht werden. Hinter dem Türken steht ein Hirsch mit einem Kreuz inmitten des Gehörns, der an die Zeiten erinnert, als beide Ordengründer als Wanderer in Wäldern gelebt haben und beim Nachsinnen durch die Erscheinung eines Hirsches mit einem rotblauen Kreuz auf dem Kopf gestört wurden.

St. Wenzel – Autor Joseph Camillo Böhm (1859); die Statue wurde von Pavel Alois Klar, dem Sohn des Gründers des Klar Instituts für Blinde, zum 25. Jubiläum der Institutsgründung finanziert.

In Richtung vom Altstädter Brückenturm auf die Kleinseite RECHTS gibt es folgende Statuen:

Madonna und Heiliger Bernhard – Autor Matthias Wenzel Jäckel (1709); inmitten der Statuengruppe, die auf Bestellung des Abts des Zisterzienserklosters in Ossegg (Osek) Benedikt Littwerig entstanden ist, steht die Jungfrau Maria mit dem Christkind, zu ihr sieht der kniende Heilige Bernhard im Ordensgewand auf, der Engel vor ihm hält die Kopfbedeckung eines Abts. Im linken Teil sind außer den Engelchen Attribute des Leidens Christi – Kreuz, Nagel, Hammer und Zange, Hahnfigur und Vera Ikon – das Andenken an die Sage über Veronika, die dem gefolterten Christus ein Kopftuch zur Behandlung des Gesichts reicht, in dem sich wunderlicherweise sein Gesicht abdrückte. Das Original ist im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht. Auf der Brücke wurde 1978 – 9 eine Kopie aufgestellt, deren Autoren M. Vajchr, V. Hlavatý, J. und P. Vitvar, M. Tomšej, A. Viškovská-Altmanová und J. Wolf sind. Der Heilige Bernhard war ein religiöse Denker des 12. Jahrhunderts, ein bedeutender Repräsentant des Zisterzienserordens und dessen Reformator. Das ganze Leben lang war er ein großer Verehrer der Jungfrau Maria – er schrieb das Gedicht Salve Regina (Sei gegrüßt, o Königin), von der Dante sagte, dass es im Paradies die Engel singen.

Mann mit Kinnbart – er gehört zu unseren ältesten öffentlichen Plastiken. Ursprünglich war sie auf dem dritten Gewölbe der Judith-Brücke auf der Altstädterseite, beim Versenken des Arms wurde sie herausgenommen und in der Ufermauer zwischen der Karlsbrücke und dem Kloster der Kreuzherren in derselben Höhe vermauert. Die Plastik des Mannes mit Kinnbart war der erste altböhmische Wasserstandsanzeiger. Man wusste, bis wohin das Wasser in der Stadt reicht, wenn es bis zum Kinnbart, zur Nase oder zu den Ohren steigt.

Madonna, Hl. Dominikus und Hl. Thomas von Aquin – Autor Matthias Wenzel Jäckel (1708); beide Heiligen, Gründer des Dominikanerordens, nehmen von der Madonna einen Rosenkranz an. Unter der Madonna ist die Erdkugel in Wolken und ein symbolischer Hund mit einer Fackel in der Schnauze (Domini canes = Hunde des Herren). Die ursprüngliche von den Dominikanern von St. Gilles bezahlte Originalstatue ist im Lapidarium des Nationalmuseums im Messegelände untergebracht; auf der Brücke ist die Kopie von V. Bartůněk und S. Hanzl aus den Jahren 1958 – 61 aufgestellt. Hl. Thomas von Aquin gehörte zu den größten mittelalterlichen Denkern, er war der Scholastik-Gründer.

Kalvarienberg, Hl. Kreuz – das Kreuz als erste Dekoration der Brücke war hier bereits während der Regierung Karls IV. zu sehen, seit damals wurde es mehrere Male ausgewechselt. Die Sandsteinstatuen der Jungfrau Maria und des Hl. Johannes schuf im Jahre 1861 Emanuel Max; das jetzige vergoldete Kreuz aus Bronze wurde 1629 in Dresden durch H. Hillger abgegossen und 1657 unter Mithilfe von Karel Škréta nach Prag gekauft. Die stark vergoldete Aufschrift auf Hebräisch “Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Prozessionen“ (Kadosch, Kadosch, Kadosch, Adoschem Cevaot) um das Kreuz herum wurde nach der Aufschrift auf dem Sockel und nach einer Sage vom königlichen Tribunal im Jahre 1696 von der Strafe eines Juden angeschafft, der das Kreuz belächelte. Die Sage stimmt aber nicht, der Verurteilte wurde zum Opfer einer leugnerischen Anzeige. Für jüdische Bürger und Stadtbesucher ist die Aufschrift nicht zu begreifen und sie beleidigt ihre religiöse Überzeugung, deshalb wurden hier 8.3.2000 drei Tafeln mit einer erklärenden Aufschrift angebracht, deren Autor der Bildhauer Vlastislav Housa ist.

Hl. Anna – Autor Matthias Wenzel Jäckel (1707); die Heilige ist hier in der zeitgenossisch beliebten Gestalt “Anna selbst zu Dritt“ abgebildet, das heißt in der Gesellschaft ihrer Tochter der Jungfrau Maria und ihres Enkelkindes Jesus, der die Erdkugel mit einem Kreuz umarmt und Anna hält ihn auf dem Arm. Mit der zweiten Hand umarmt er Jungfrau Maria, die zu ihr aufsieht und ihr einen Rosenstrauß reicht. Die Statue wurde vom Grafen Rudolf von Lissau, von Kammerherrn und Hauptmann der Altstadt; Das Original ist im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht, auf der Brücke ist seit 1999 eine Kopie aufgestellt, deren Autoren Vojtěch Adamec und Martin Pokorný sind.

Die Heiligen Kyrill und Methodius Sv. Cyril a Metoděj – Autor Prof. Karel Dvořák (1928 – 38); die Statuengruppe steht an der Stelle der Statuengruppe Brokoffs Ignaz von Loyola, die beim Hochwasser 1890 in die Moldau stürzte (heutzutage sind zusammengestellte Fragmente im Lapidarium im Messegelände ausgestellt); die Statuengruppe äußert die Missionstätigkeit der Apostel und den Gedanken der slawischen Einheit. Der Autor war sich der Tatsache bewusst, dass seine Statuengruppe mit Werken des entwickelten Barocks verglichen wird, deshalb nahm ihm ihre Schaffung ziemlich viel Zeit. Es gelang ihm aber ein modernes Werk zu schaffen, das die herumstehenden Plastiken zugleich respektiert. Die Statuengruppe wurde aus dem Anlass des Schulministeriums zum 10. Jubiläum der Republikentstehung bestellt, aufgestellt wurde sie im Jahre 1938.

Hl. Johannes der Täufer – Autor Josef Max (1855); die Statue wurde von J.N. Gemerich von Neuberg bestellt, um die Statuengruppe von Johann Brokoff “Taufe Christi“ aus dem Jahr 1706 zu ersetzen, die während der Wende 1848 beschädigt wurde (heutzutage ist sie im Lapidarium untergebracht). Johannes der Täufer, der Schirmherr der Johanniter – der maltesischen Ritter, hat an der linken Hüfte ein Kreuz und eine Muschel, die an die Taufe Christi erinnern. Die Statue unterscheidet sich durch ihre fast ganz plumpe Unbeweglichkeit von den dynamischen Barockstatuen. Diese romantische Richtung der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts (Nazarenismus) unterstrich die Sentimentalität und geglättete Linien, die die Wirksamkeit der religiösen Motive intensivieren sollten.

Hl. Norbert, Wenzel und Sigismund – Autor Joseph Max (1853); ursprünglich befand sich hier eine Statuengruppe Brokoffs mit Hl. Norbert (Gründer des Prämonstratenser-Ordens) aus dem Jahr 1708, nach der Beschädigung bei einer preußischen Schießerei wurde sie 1764 durch die Statuengruppe des Hl. Norbert mit Engeln von Ignaz Franz Platzer ersetzt. Diese beiden Werke verschwanden, ihre Gestalt ist nur aus zeitgenossischen Gravüren bekannt. Die jetzige Statuengruppe auf dem neugotischen Sockel wurde vom Abt des Strahov-Klosters Dr. J. Zeidler bestellt. Der Heilige Norbert gründete im 12. Jahrhundert den Prämonstratenser-Orden; dank des Strahov-Abts Kaspar Questenberg wurden seine sterblichen Überreste 1627 nach Prag überführt und in der Kirche MariäHimmelfahrt auf Strahov begraben.

Hl. Johann von Nepomuk – Autor Johann Brokoff (1683); die älteste Plastik auf der Brücke. Das Holzmodell (heute in der Kirche St. Johannes auf dem Felsen) schnitzte Johann Brokoff nach einer Lehmskizze des Wiener Bildhauers Matthias Rauchmüller; bei der Arbeit soll er vom Luthertum zur katholischen Konfession konvertiert haben. Den Entwurf nach dem Holzmodell erarbeitete der Architekt Jean Baptiste Mathey, Baron M. B. Wunschwitz ließ sie in Nürnberg vom Glöckner J.W. Heroldt aus Bronze gießen. Diese Johann von Nepomuk Statue wurde zum verbindlichen ikonographischen Muster, nach dem weitere Statuen des Heiligen herzulande sowie im Ausland entstanden und entstehen. Fünf Sterne um den Kopf des Heiligen, Rochette, Kreuz und Palme des Märtyrertums sind seine untrennbaren Attribute. Die Sterne sollen über dem Wasserspiegel erschienen haben, als Johann von Nepomuk ins Wasser gestürzt wurde. Sie sollen die 5 Buchstaben des lateinischen Worts “tacet“ symbolisieren, was auf Deutsch “er schweigt“ bedeutet. Auf dem linken Sockelrelief steht die Beichte der Königin Sophia, auf dem rechten ist Nepomuks Sturz in die Moldau abgebildet, in der Mitte stehen eine Aufschrift und das Bronzewappen eines Donators. Die Höhe der Statue beträgt 2,5 m, das Gewicht 20 q, der Preis 7000 Gulden. Die Statue wurde im Jahre 1683 zum dreihundertjährigen Todesjubiläum des Hl. Johann von Nepomuk, das der Schenker allerdings falsch errechnet hat, denn dieser wurde 1393 in die Moldau gestoßen, wo er ertrunken ist. Johann von Nepomuk war bei armen Menschen sehr populär, die Jesuiten verdrängten durch ihn das Andenken an Johannes Huss und Jan Žižka. Am Brückengeländer, woher der Heilige ins Wasser gestürzt wurde (zwischen der Statue Johannes des Täufers und der Statuengruppe der böhmischen bzw. tschechischen Schirmherren) wurde an einer Marmortafel ein kleines Erzbischofdoppelkreuz aus Messing befestigt, erneut mit fünf Sternen. Lagt man die Hand auf das Kreuz so, dass jeder Finger einen der Sterne berührt, soll ein Geheimwunsch in Erfüllung gehen. Die Johann von Nepomuck Statue ist auf einem dreiteiligen Sockel aufgestellt, in dem drei Gussplatten aus Bronze eingefasst wurden: die erste präsentiert die Beichte der Königin Sophia, die rechte Platte stellt den Sturz des Heiligen in die Moldau dar, an der mittleren Aufschriftplatte steht ein lateinischer Name des Donators der Statue. Auch das Relief auf der Statue des Heiligen Johann von Nepomuk berühren die Leute des Glückes wegen. Johann von Nepomuk war der Generalvikar des Prager Erzbischofs Johann von Jenstein. Auf Befehl des Königs Wenzel IV. wurde er 1393 zu Tode gefoltert, weil er ablehnte, das Geistesrecht dem Willen eines profanen Herrschers zu unterordnen und das Beichtgeheimnis der Königin Sophia zu verraten.

St. Antonius von Padua – Autor Johann Ulrich Mayer (1707); eine Sandsteinstatue des Predigers im Ordengewand der Franziskanermönche mit Christkind und Lilie; an den Beinen des Heiligen stand früher eine gehämmerte Zierlaterne. Die Statue wurde vom Rat des obersten Burggrafschaft der Prager Burg Christoph Moritz Witthauer dotiert. Der Heilige Antonius von Padua, das Mitglied des Franziskanerordens, stammte aus Portugal. Er hatte eine unheimliche Predigerbegabung und das Geschenk der Zungenfertigkeit. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Assisi, er starb 1231 in Padua, wo später über seinem Grab eine Kirche erbaut wurde.

St. Judas Thaddäus – Autor Johann Ulrich Mayer (1708); ein Heiliger – einer der Apostel Christi, er hält das Evangelium und die Keule, mit der er von den Heiden totgeschlagen wurde. Die Statue wurde von Franz Sezima Ritter von Mitrov bestellt.

St. Augustinus – Autor Hieronymus Kohl; manchmal wird als Autor sein Stiefsohn Johann Friedrich genannt (1708): der Heilige hält ein brennendes Herz und zertritt mit Füßen ketzerische Bücher. Auf dem Sockel steht das Wappen der Donatoren – Augustiner. Das Original der Statue ist heutzutage im Gorlice Saal auf Wyschehrad untergebracht, auf der Brücke wurde eine Kopie aus dem Jahr 1971 aufgestellt, deren Autoren J. Dušek, O. Velínský, A. Sopr und J. Hampl sind. St. Augustinus wurde 354 im heutigen Algerien geboren, von klein auf lernte er leicht, aber gern unterhielt sich er auch. Erst unter dem Einfluss des Bischofs Ambrosius und seiner feurigen Predigten trat er dem Christentum bei, 396 wurde er selbst zum Bischof erwählt. Er fasste Regeln des Klosterlebens ab, von denen später viele weitere kirchliche Orden ausgingen.

St. Kajetan – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1709); der Heilige Kajetan mit typischen Barockverzierungen bestehend aus Engelchen und Kleinwolken, hinter der Statue ist ein hohes Dreikant, das den Heiligen Dreier symbolisiert. Die Statue hat der ehemalige Konvent der Kajetanen (Theatiner) in Prag angeschafft. Der Heilige Kajetan hat im 16. Jahrhundert diesen Orden gegründet, um Menschen bei Pestepidemien zu helfen.

St. Philip Benicius – Autor Michael Bernard Mandel (1714); die einzige Marmorstatue auf der Karlsbrücke wurde im Auftrag des Servitenordens in Salzburg geschaffen, zu den Mitgliedern dieses Ordens gehörte auch ihr Autor. Auf die Brücke wurde bereits das fertige Werk gesetzt. Heiliger Philip war ein so eifriger Prediger, dass er zum Generalvikar des Ordens bestellt wurde; er sollte auch Papst werden, aber diese Mission lehnte er ab (daran erinnert die päpstliche Tiara hinter seinem rechten Bein). In der linken Hand hält er ein Kreuz, einen Blumensprössling und ein Buch. Im Jahre 2000 wurde die Restaurierung der Statue zu Ende gebracht. Der Restaurator Jiří Diviš fertigte einen ganz neuen Sockel aus 4 Stück Barzdorfer Sandstein (Gewicht 3,5 t, Höhe 1,8 m). Die Restauratoren akademische Bildhauer Michal Tomše und Jiří Kaifosz haben die Statue restauriert, wobei das Ehepaar von Liechtenstein die Kosten übernahm.

St. Veit – Autor Ferdinand Maximilian Brokoff (1714); die Statue finanzierte der Wyschehrader Dekan Matthias Adalbert von Löwenmacht. St. Veit, bekleidet als römischer Legionär (er stammte aus Sizilien und lebte im 3. Jahrhundert), steht auf einem Felsen mit Löwen, zu denen er gestürzt wurde, damit sie ihn töten. Stattdessen legten sie sich allerdings harmlos zu seinen Füßen. Zuvor wurde er im Kessel mit Harz eingetaucht, kam aber ohne jegliche Verletzung davon. Schließlich wurde er im Gefängnis so lange gefoltert, bis er starb. St. Veit ist ein Schirmherr des böhmischen und später gesamttschechischen Landes, er ist ein Beschützer der Leute, die an Epilepsie leiden, der Tänzer, der Schauspieler und der Komiker; Fürst Wenzel gewann vom Keiser Heinrich das Schulterbein des Heiligen und weihte ihm eine Kirche ein, die er bauen ließ.

Hl. Kosmas und Damian mit Salvator – Autor Johann Ulrich Mayer (1709); die Statuengruppe entstand auf Bestellung der Medizinfakultät (die Heiligen Cosmas und Damien sind Schirmherren der Ärzte), beide Heiligen sind zeitgenossisch in Anzügen Prager Universitätsprofessoren angezogen, sie halten Behälter mit Medikamenten und Märtyrerpalmen. In der Mitte ist Christus – der Welterlöser. In der Aufschrift am Sockel vergleicht der Autor Kosmas zu Hippokrates und Damian zu Galenus.

In der Gegenwart verwaltet die Brücke der Bildnerverband der Karlsbrücke, die Plastiken verwatet die Galerie der Hauptstadt Prag. Die Karlsbrücke ist ein Volkskulturdenkmal.

Umbau

Die erste Umbauetappe wurde 20. 8. 2007 aufgenommen und im November 2010 abgeschlossen. Im Rahmen dieses Umbaus wurden folgende Arbeiten durchgeführt: · neue Hydroisolierung · das Geländer wurde neu gemauert · die Gasbeleuchtung der Brücke wurde installiert · eine mehr eindrucksvolle Beleuchtung der Statuen wurde installiert

Prager Orloj – Die astronomische Uhr in Prag

Der Prager oder auch der Altstadt Orloj

(auch die Altstädter Turmuhr) ist eine der bekanntesten und am häufigsten besuchten touristischen Attraktionen des historischen Zentrums von Prag. Es handelt sich um mittelalterliche astronomische Uhr an der Südwand des Altstadt Rathauses in Prag (GPS: 50 05 16.59 N, 14 25 14.489 Es). Obwohl der Orloj in der Vergangenheit mehrmals erheblich beschädigt wurde, hatte man es stets mit dem Ziel repariert, seine technische, künstlerische und geistliche Integrität so weit wie möglich zu erhalten.

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Orloj

Zurzeit ist er wahrscheinlich der besterhaltene mittelalterliche Orloj überhaupt. Der ganze Orloj, seine Zeiger, sein Geläute, den Gang der Apostel und der Statuen werden meistens von dem ursprünglichen, geschmiedeten Werk angetrieben, dessen Großteil im Jahre 1410 vom Mikuláš z Kadaně gebaut wurde. Seit der großen Reparatur im Jahre 1866 ist er ebenfalls von dem mechanischen Chronometer des Romuald Božek 20. 4. 2016 Astronomische Uhr in Prag Die Prager Astronomische Uhr http://www.orloj.eu/de/home1.htm 2/3 gesteuert. Dem Orloj dominiert das astronomische Zifferblatt, das als Astrolab mit der Projektion vom Nordpol des Himmels konstruiert ist. Gerade dieses Zifferblatt wird als eins der Prager Symbole am häufigsten abgebildet. Es wird an vielen Orten bei uns und auf der ganzen Welt kopiert. Der mit dem goldenen Händchen endende Sonnenuhrzeiger zeigt auf dem astronomischen Zifferblatt drei verschieden Uhrzeiten: die übliche bürgerliche, die alttschechische und die babylonische. Die älteste, heutzutage nicht mehr gebrauchte, ist die Zeit der ungleichen Stunden, genannt babylonische Stunden (oder für ihre astrologische Bedeutung planetarische). Die babylonische Zeit wird ungefähr auf der Stelle abgelesen, wo sich die goldene Sonne befindet, genauer gesagt, auf dem Kreuzpunkt des Uhrzeigers und der Ekliptik auf den fächerartig abgewickelten Linien. Die Zeit ab dem Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang wurde in 12 gleiche Teile aufgeteilt, deren Länge sich im Jahresverlauf verändert.

Die derzeitig übliche, bürgerliche Zeit teilt den Tag in 2×12 gleich lange Stunden auf, beginnend um Mitternacht und zu Mittag. Auf dem astronomischen Zifferblatt wird die Sommerzeit eingestellt. Sie wird an den römischen Ziffern des Zifferblatts abgelesen. Die Zeit der alttschechischen Uhr (italienischen) teilt den Tag auch in 24 gleich lange Stunden auf, gezählt ab dem Sonnenuntergang. Sie wird auf dem äußeren, sich drehenden Zifferblatt ­ dem Vierundzwanziger ­ abgelesen. Das mit dem Kreis der Ekliptik verbundene goldene Sternchen bestimmt die Sternzeit, gezählt ab dem Moment des Durchgangs des Frühlingspunktes auf dem Himmel durch den örtlichen Meridian. Die goldene Sonne bestimmt die momentane Position der Sonne auf dem Himmel und auch im Tierkreis, die Mondkugel zeigt dann außer der Position des Mondes auf dem Himmel und im Tierkreis auch seine Position zur Sonne und seine Phase, was die sichtbare, helle Hälfte der Kugel ist. Das Kalenderzifferblatt führt im Jahr eine Umdrehung durch. Es gehört zum Orloj seit dem Jahr 1490, seine derzeitige Gestalt stammt aus dem Jahr 1866. Auf dem Außenumfang des Zifferblatts findet man die Jahrestage, die Namen der Heiligen, den Sonntagsbuchstaben und die Silbe des Cisiojanus. Josef Mánes verzierte das Zifferblatt mit Szenen aus dem ländlichen Leben, durch die die einzelnen Monate symbolisiert werden. Er hat auch die Sonnenzeichen untraditionell aufgefasst. Es gab Befürchtung, dass das Werk von Mánes durch den Witterungseinfluss beschädigt wird, und so wurde es durch eine Kopie ersetzt. Die reichhaltige Bildhauerkunst des Orlojs ist nicht zu übersehen.

Die Leibung des Astrolabs ist wahrscheinlich ein Werk aus der Steinmetzhütte des Petr Parléř, andere Steinmetz­ und Bildhauerverzierungen stammen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und ist in dem Stil der Vladislav­Gotik ausgeführt. Aus der Sicht eines Touristen betrachtet sind am interessantesten das Defilee der 12 Holzstatuen der Apostel in den oberen Orloj Fenstern und die Bewegungen einiger anderer Holzstatuen, mit denen der Orloj verziert ist, und die beispielsweise an die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins (der Sensenmann) oder an verschiedene menschliche Eigenschaften (Eitelkeit und Habgier) erinnern. Die Antriebswerke von Orloj bringen die Aposteln jede volle Stunde in der Zeit von 9 ­ 21 Uhr MEZ in Gang. Diese Darstellung wird mit einem Hahnenschrei beendet.

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In Prag ist Radfahren kein Vergnügen

In Prag ist Radfahren kein Vergnügen. Doch langsam verbessern sich die Bedingungen – vor allem dank der Radler selbst

Glitschiges Kopfsteinpflaster, parkende Autos auf Fahrradstreifen und Markierungen, die ins Nichts führen: Prager Radfahrern machen nicht nur die vielen Hügel in der Stadt zu schaffen. Verkehrspolitiker ignorierten die wenigen aktiven und die vielen potenziellen Radler lange. Erst jetzt beginnen Stadtplaner und Politiker, sie in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Nur langsam und bisher wenig konsequent würden Zweiräder berücksichtigt, findet der Aktivist Jiří Motýl. „Wir werden sicher nie das Niveau von Kopenhagen oder Amsterdam erreichen. Das größte Problem aber ist das Desinteresse seitens der Politik.“ Motýl ist ehren­amtlicher Chefredakteur des Internetportals „Prahou na kole“ (Durch Prag auf dem Rad) und berichtet von einer langen Tradition der allein auf Autos ausgerichteten Verkehrspolitik. Das reiche bis in die siebziger Jahre zurück. Und auch nach 1989 wurde „die grundsätzliche Philosophie, dass Straßen nur für Autos da sind, nicht überdacht“, so Motýl.

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Mit den Folgen hat jeder zu kämpfen, der in Prag auf ein Rad steigt: gefährliche Kreuzungen, fehlende Fahrradampeln, aggressive Autofahrer, die es nicht gewohnt sind, Rücksicht auf Zweiräder ohne Motor zu nehmen. Fahrradständer gibt es so übersichtlich wenige, dass sie einzeln im Online-Stadtplan von „Prahou na kole“ gekennzeichnet sind. Immerhin, neue Fahrbahnen werden mit roten Randstreifen versehen und im bestehenden Straßennetz nehmen Markierungen zu. Die meisten Einbahnstraßen sind für Radler in beide Richtungen freigegeben, sie dürfen Fußgängerzonen durchfahren und es gibt beliebte Ausflugstrassen entlang der Moldau.

Am besten fährt es sich an der Moldau – fern von Autos und Straßenbahnen.

„Hier fährt es sich ganz gut“, findet der Wahlprager Zdeněk Přidal. Aufgewachsen in Hradec Králové, wo es eine gute Infrastruktur für Radler gibt, fühlt sich der passionierte Radfahrer in der Hauptstadt in seiner Krea­tivität gefordert: „Man muss eben nutzen, was bereits vorhanden ist. Das funktioniert, wenn man bei der Strecken­planung aufhört, als Autofahrer zu denken.“ Auf die vorhandenen Fahrradwege allein kann er sich aber nicht beschränken: „Die ergeben eine völlig un­logische Streckenführung und werden von der Stadtautobahn unterbrochen.“ Diese schrecke viele potenzielle Radfahrer ab, meint Přidal. Er träumt davon, sie komplett an den Stadtrand zu verlegen und die Magistrale in eine große Fußgängerzone umzuwandeln.

Unwissende Polizisten
Auf manchen Abschnitten der Stadtautobahn seien sogar Fahrrad­fahrer erlaubt, sagt dagegen Petr Novotný. Nur fehlten oft Hinweisschilder, wo diese Abschnitte beginnen und enden. Seit 16 Jahren arbeitet Novotný als Fahrradkurier. Er weiß genau, wo er fahren darf. Und das besser als so mancher Polizist: „In einer Einbahnstraße wollten sie mir schon eine Strafe aufbrummen, weil ich in die entgegen­gesetzte Richtung fuhr. Sie haben manchmal selbst keine Ahnung, was für Rad­fahrer gilt.“ Zudem erlebt Novotný nicht selten, dass Autos – auch die der Gesetzeshüter – an Ampeln die Radwege blockieren.

Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, hat die Stadtregierung sich zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein und Rücksicht für Radfahrer zu schaffen. Im Januar beschloss sie unter anderem, die Infrastruktur weiterzuentwickeln. Außerdem erkannte sie an, dass „das Potenzial des Fahrradverkehrs auf dem Prager Stadtgebiet bisher nicht ausreichend genutzt wird“. Deswegen sollen Wege besser gekennzeichnet und neue, verbindende Fahrrad­trassen angelegt werden. Der Anteil der Radfahrer im Prager Straßenverkehr soll von heute etwa zwei Prozent auf fünf bis sieben Prozent im Sommer 2020 steigen.

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt – oder macht kurz Pause, um sich mit Fußgängern zu unterhalten.

Stanislav Kozubek hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Vorhaben umzusetzen. Der ehe­malige Radrennfahrer ist seit Januar vergangenen Jahres Vorsitzender der sogenannten Fahrrad­kommission beim Magistrat und weiß, dass ohne politischen Willen nichts vorangeht: „Es hängt immer davon ab, wer der zuständige Stadtrat ist. Wenn er Radfahrer nicht unterstützt, geht das einfach unter.“

Gemeinsam mit dem Dezernenten für Verkehrspolitik Petr Dolínek (ČSSD) sieht sich Kozubek auf einem guten Weg, die etwa 45 Millionen Kronen (1,7 Millionen Euro), die der Haushalt für die Fahrradinfrastruktur vorsieht, sinnvoll einzusetzen – auch wenn er verkrustete Systeme aufbrechen muss: „Wir stoßen auf viele Hürden bei städtischen Einrichtungen und Ämtern.“

Bei der Straßenverwaltung (Technická správa komunikací) sei die Priorität des Autoverkehrs noch fest verinnerlicht, so Kozubek. „Aber langsam beginnt man auch dort zu verstehen, dass der Radverkehr in Prag immer mehr politischen Rückhalt bekommt und dass wir wirklich etwas bewegen wollen.“ Die Fahrrad­kommission hat zumindest schon durchgesetzt, dass bei der Straßenverwaltung eine Abteilung für Radverkehr eingerichtet wurde.

Die größten Fortschritte in der Verkehrsplanung seien aber vor allem den Radfahrern selbst zu verdanken, meint der Aktivist Motýl. „Die Fahrradabschnitte, die es heute gibt, entstanden auf Druck von unten, von den Bürgern.“ Er selbst hat sein Rad jahrelang nicht genutzt und auf bessere Bedingungen gewartet. Bis er den damaligen Oberbürgermeister Bohuslav Svoboda (ODS) sagen hörte, dass die Stadt viel für Radfahrer unternehme, es aber so wenig Radler gebe, dass man keine weiteren Investitionen plane. „Das hat mich wahnsinnig aufgeregt. Seitdem fahre ich auch bei schlechten Bedingungen täglich Rad – einfach nur, um mich sichtbar zu machen.“

Schön wäre es, seufzt Motýl, „wenn Radfahren in Prag einfach eine ganz normale Sache wäre, wenn ich als Radler nicht auch immer gleich zum Aktivisten werden müsste“. Das wird wohl erst möglich, wenn sein Beispiel Schule macht und alle, die gern radeln würden, sich auf die Straßen wagen, um die Stadt auf zwei Rädern zu erobern.

http://www.pragerzeitung.cz/index.php/prag-er-leben/20683-aufsteigen

Text: Daniela Honigmann, Fotos: Charlotte Tai/CC BY-NC-ND 2.0/Prahou na kole

Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad in Prag

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Einfache Möglichkeit, wie man bequem und effektiv Freizeit ausnützen kann in der wunderschönen Stadt Prag. Unternehmen Bikerent bietet Dienstleistungen an in Verleih und Fahrten mit Führung. Sie können sich einfach regelmäßige Gruppen Ausfahrten bestellen, die jeden Tag um 10, 13, 16 oder 19 Uhr anfangen, oder privat Ausfahrten mit Führer zu jeder Zeit. Wenn Sie unseren Führer nicht brauchen, leihen sie ein Fahrrad ohne ihn. Wir freuen uns auf ein Treffen!

Adresse: Hotel Intercontinental Str. Pařížská 30 /das Büro befindet sich rechts beim Blick zur Rezeption, genau bei Hotel Aufzüge/

Dauer der Ausfahrten: 180 Minuten

Verleih der Räder:

Betriebsstunden: jeden Tag 8.00 – 18.00

Preis der Ausfahrt enthält:

– professionelle Führung

– komfortable Räder Marke KTM

auf dem Fahrrad durch Prag

auf dem Fahrrad durch Prag mit Reiseleiter David

– Helme, Regenmantel, Handschuhe oder Jacken – 0,5 l Flasche Wasser

– Anfang der Ausfahrten in Zentrum von Prag

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Prag ist einer Bierhauptstadt. In der Tschechischen Republik gibt es mehr als 100 große Brauereien ( für 10,5 Mio. Einwohner ganz ordentlich ). Darüber hinaus gibt es in Tschechien aber noch mehrere Dutzend Mini- und Mikrobrauereien. Wir von PragueBeerTours haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen nicht nur die weltbekannten tschechischen Biere näherzubringen. Mit uns haben Sie die Gelegenheit die wahren Spezialitäten unseres Landes kennenzulernen. Wir bringen Sie auch an Orte, die garantiert in keinem Reiseführer beschrieben sind. Wir kennen uns aus mit Bier und wir werden Sie mit allerlei interessantem und spannendem Hintergrundwissen versorgen. Alles was Sie auf unseren Touren brauchen, ist gute Laune. Den Rest erledigen wir für Sie. Egal, ob alleine oder mit Freunden, mit PragueBeerTours werden Sie unvergessliche Stunden verbringen, die Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Ein Prosit aufs Bier!

Hallo und herzlich willkommen in Prag

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Seit 2009 arbeite ich als selbständiger Stadtführer in Prag, Tschechien und Europaweit. Es macht mir große Freude und auch Spaß den Gästen aus dem Ausland der Architektur, Schönheiten und Sehenswürdigkeiten Prags zu zeigen.

Ich wohne in Prag seit 20 Jahren. Möchte Ihnen während der Prag Stadtführung die besondere Atmosphäre des historischen Prags näher bringen. Während der Prag Stadtführung zeige ich Ihnen die bekanntesten Prager Sehenswürdigkeiten – Prager Burg, Karlsbrücke, Altstadt mit dem Rathaus, Wenzelsplatz, John Lennon Mauer und viele andere…

Das historische Stadtzentrum Prags, 866 Hektar groß, wurde 1992 auf die Liste der Denkmäler des UNESCO-Verzeichnisses des Weltkulturerbes eingetragen.

Wussten Sie:

  • – dass es in Prag auch Venedig, Florenc und Troja gibt?
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